Hospizlauf

Sportschuhe schnüren und Euros „erlaufen“: Im September jeden Jahres sind Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen eingeladen, ihre Runden in der autofreien Schwerter Innenstadt zu laufen, walken oder wahlweise auch mit dem Rad zu „erfahren“. Für jede Runde (circa 760 Meter) spenden die Teilnehmer 1 Euro an die Hospizinitiative Schwerte. Nächster Termin 20 September 2020 – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos www.schwerter-hospizlauf.de



Aktion Garten Eden

Einmal im Jahr öffnen im Frühjahr in Schwerte, Iserlohn und Dortmund wieder Gärten ihre Türen für den guten Zweck der Hospizinitiative Schwerte und laden ein zum Verweilen und Genießen bei süßen Köstlichkeiten und Erfrischungen. Besucher können so die Seele baumeln lassen, in grünen Oasen neue Energie tanken und gleichzeitig mit einer Spende das Hospiz Schwerte unterstützen. Weitere Infos: www.garten-eden-schwerte.de


Fortbildung „Palliative Versorgung bei Menschen mit Demenz“

am Donnerstag, den 6. Februar 2020 │ 12:00-16:00 Uhr
Marienkrankenhaus Schwerte │“Westfalenhalle“ │ Schützenstr. 9 │ Schwerte

 
Referent: Dr. med. Hartwig Orth, Chefarzt der Geriatrie im Marien-Krankenhaus Bergisch-Gladbach/GFO Kliniken Rhein-Berg

„Die Annahme, dass, wer nicht richtig denken kann, auch nicht richtig leidet, ist ein verbreiteter Irrtum.“ M. Kojer
Unter dem Überbegriff „demenzielle Erkrankung“ werden verschiedene neurodegenerative Erkrankungen unterschiedlicher Genese und Ausprägung mit zeitlich schwer kalkulierbarem, jedoch chronisch progredientem Verlauf zusammengefasst. Demenz ist also eine chronisch fortschreitende, nicht heilbare  Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert die breite Integration von Palliative Care in das gesamte Gesundheitswesen, nicht nur auf Tumorzentren bezogen, so also darunter auch in Alten- und Pflegeheime. Laut WHO sollte die Indikationsstellung für eine Palliativversorgung von Patienten eher auf der Grundlage ihrer Symptome und Probleme erfolgen als auf der Grundlage einer bestimmten Diagnose (WHO 2004).
Bei Demenzkranken kann in allen Erkrankungsstadien palliativer Versorgungsbedarf bestehen. Häufig werden über längere Zeiträume sowohl kurative als auch palliative Maßnahmen erforderlich sein. Demenzen können daher als Modellerkrankungen für die Palliativversorgung von Nicht-Tumorpatienten gesehen werden. Die palliative Versorgung Demenzkranker ist als Prozess zu sehen, der die immer wiederkehrende und sich im Lauf der Erkrankung verändernde Festlegung der Pflege- und Behandlungsziele erfordert.
Daher soll am Beispiel der Demenz die palliative Versorgung von Menschen ohne Tumorerkrankung aus Sicht der palliativen Geriatrie bearbeitet werden. Dabei sind Beispiele aus der Praxis und eigene Erfahrungen jederzeit erwünscht und werden in der Fortbildung integriert.
Anmeldeschluss: 31. Januar 2020 │ Begrenzte Teilnehmerzahl!