Hospizlauf

Sportschuhe schnüren und Euros „erlaufen“: Im September jeden Jahres sind Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen eingeladen, ihre Runden in der autofreien Schwerter Innenstadt zu laufen, walken oder wahlweise auch mit dem Rad zu „erfahren“. Für jede Runde (circa 760 Meter) spenden die Teilnehmer 1 Euro an die Hospizinitiative Schwerte. Nächster Termin 20 September 2020 – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos www.schwerter-hospizlauf.de



Aktion Garten Eden

Einmal im Jahr öffnen im Frühjahr in Schwerte, Iserlohn und Dortmund wieder Gärten ihre Türen für den guten Zweck der Hospizinitiative Schwerte und laden ein zum Verweilen und Genießen bei süßen Köstlichkeiten und Erfrischungen. Besucher können so die Seele baumeln lassen, in grünen Oasen neue Energie tanken und gleichzeitig mit einer Spende das Hospiz Schwerte unterstützen. Weitere Infos: www.garten-eden-schwerte.de


Aktuelles

Neuigkeiten aus dem Hospiz, Wissenswertes von der Hospizstiftung Schwerte und der Hospiz-Initiative, aktuelle Veranstaltungen… Bleiben Sie auf dem Laufenden!

K.R.A.S.S.  – Dein Benefiz für das Hospiz Schwerte

Mittwoch, 22. April 2020 | 20:00 - 22:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

K.R.A.S.S. – Diese fünf Buchstaben markieren mittlerweile eine feste Größe in der Musikszene Nordrhein-Westfalens und auch über die Landesgrenzen hinaus. „Wo immer man diesen fünf Buchstaben begegnet, da erwarten Dich Spaß, Tanz und Jungs oder schon Männer, die der Musikgeschichte ihre ganz persönliche Note verleihen. Sie covern sich mit ihrem abwechslungs- und umfangreichen Repertoire durch die Musikgeschichte und haben dabei die Mission zu erfüllen, die Musik ganz allein nur für Dich zu spielen“, so die Bandmitglieder.
Doch am 22. April ist es anders. Die Musiker spielen nicht nur für Dich, sondern auch für das Schwerter Hospiz. Sie spenden ihre Gage dem Hospiz Schwerte. Mit dem Kauf einer Karte unterstützt Du K.R.A.S.S. bei ihrem Anliegen, die Hospizarbeit in Schwerte zu stärken.

Veranstaltungsort: Rohrmeisterei Schwerte | Halle 3 ׀ Ruhrstr. 20, Schwerte
Eintritt: 10 Euro Vorverkauf: www.rohrmeisterei-schwerte.de
Bücher Bachmann, Mährstr. 15 und Ruhrtal-Buchhandlung, Hüsingstr. 20 sowie an der Abendkasse. Foto: WILD CHRISTMAS 2019 ׀ Foto: Ahmet Kilictek

WILD CHRISTMAS 2019 ׀ Foto: Ahmet Kilictek

 

Medizinische Entscheidungen zwischen ethischer Theorie und klinischer Praxis

Gesprächs- und Informationsabend „Medizinische Entscheidungen zwischen ethischer Theorie und klinischer Praxis“
am Donnerstag, den 26. März 2020 │ 19:30 Uhr
Marienkrankenhaus Schwerte │“Westfalenhalle“ │ Schützenstr. 9 │ Schwerte
Referent_innen: Mitglieder des Ethikkomitees des Marienkrankenhauses Schwerte

Haben Sie sich auch immer schon gefragt, warum es an vielen Krankenhäusern ein Ethikkomitee gibt? Und weiter: Wer nimmt daran teil? Wann wird ein Ethikkonsil einberufen? Sind die Beteiligten an die Empfehlungen gebunden? Welche Faktoren finden Berücksichtigung? Kann ich als Angehöriger eines schwerst Erkrankten oder Sterbenden ein Ethikkonsil einberufen? Wann dürfen, wann sollten lebensverlängernde Therapien, Maßnahmen abgesetzt werden? ...
Fragen, über die sich die meisten Menschen wahrscheinlich wenig Gedanken machen, die aber dennoch entscheidend sein können für eine umfassende und würdige Versorgung in der letzten Lebensphase.
An diesem Abend haben Sie Gelegenheit, Mitgliedern des Ethikkomitees im Marienkrankenhaus Schwerte Ihre Fragen zu stellen. Die Mitglieder zeigen anhand von Fallbeispielen Aufgaben und Arbeitsweise eines Ethikkonsils auf.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Fortbildung „Palliative Versorgung bei Menschen mit Demenz“

am Donnerstag, den 6. Februar 2020 │ 12:00-16:00 Uhr
Marienkrankenhaus Schwerte │“Westfalenhalle“ │ Schützenstr. 9 │ Schwerte

 
Referent: Dr. med. Hartwig Orth, Chefarzt der Geriatrie im Marien-Krankenhaus Bergisch-Gladbach/GFO Kliniken Rhein-Berg

„Die Annahme, dass, wer nicht richtig denken kann, auch nicht richtig leidet, ist ein verbreiteter Irrtum.“ M. Kojer
Unter dem Überbegriff „demenzielle Erkrankung“ werden verschiedene neurodegenerative Erkrankungen unterschiedlicher Genese und Ausprägung mit zeitlich schwer kalkulierbarem, jedoch chronisch progredientem Verlauf zusammengefasst. Demenz ist also eine chronisch fortschreitende, nicht heilbare  Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert die breite Integration von Palliative Care in das gesamte Gesundheitswesen, nicht nur auf Tumorzentren bezogen, so also darunter auch in Alten- und Pflegeheime. Laut WHO sollte die Indikationsstellung für eine Palliativversorgung von Patienten eher auf der Grundlage ihrer Symptome und Probleme erfolgen als auf der Grundlage einer bestimmten Diagnose (WHO 2004).
Bei Demenzkranken kann in allen Erkrankungsstadien palliativer Versorgungsbedarf bestehen. Häufig werden über längere Zeiträume sowohl kurative als auch palliative Maßnahmen erforderlich sein. Demenzen können daher als Modellerkrankungen für die Palliativversorgung von Nicht-Tumorpatienten gesehen werden. Die palliative Versorgung Demenzkranker ist als Prozess zu sehen, der die immer wiederkehrende und sich im Lauf der Erkrankung verändernde Festlegung der Pflege- und Behandlungsziele erfordert.
Daher soll am Beispiel der Demenz die palliative Versorgung von Menschen ohne Tumorerkrankung aus Sicht der palliativen Geriatrie bearbeitet werden. Dabei sind Beispiele aus der Praxis und eigene Erfahrungen jederzeit erwünscht und werden in der Fortbildung integriert.
Anmeldeschluss: 31. Januar 2020 │ Begrenzte Teilnehmerzahl!

Am Freitag, den 10. Januar 2020 um 19:30 Uhr singt Reinhild Kuhn Lieder über Licht und Schatten, von den modrigen Laubhaufen des Novembers bis zum frühlingshaften Erwachen im März – von Tod und Leben. Zu diesem Anlass hat sie ihre musikalische Ahnenreihe heraufbeschworen. Die Toten Hosen, Leonard Cohen, Tom Waits, Abbey Lincoln und Leonard Bernstein. Sie alle haben über die kleinen und großen Fragen unserer endlichen Existenz gedichtet und komponiert. Und hier reihen sie sich zu einer Prozession, die nicht nur das Morbide, sondern auch das Leben feiert.
Mit Leichtigkeit manövriert Reinhild Kuhn durch die Höhen und Tiefen des Lebens und Ablebens, dass einem ganz warm ums Herz wird. Unmittelbar und charmant steuert sie von einem Lied zum anderen und findet die heiteren, lichten Momente. Lieder über das Jenseits holen uns in das Hier und Jetzt.
Begleitet wird sie von dem mexikanischen Gitarristen Eric Trejo y Santiago. Gemeinsam interpretieren sie die Songs auf ihre eigene Art und Weise.
Veranstaltungsort: Gemeindezentrum St. Viktor, Am Markt 1, Schwerte
Eintritt: 10 Euro an der Abendkasse
Der Liederabend ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hospiz-Akademie Schwerte und der Ev. Kirchengemeinde Schwerte.